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Gebäudeversicherung bei Sturmschaden

Die Absicherung von Sturmschäden wird immer wichtiger und sollte in der Gebäudeversicherung nicht fehlen
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Ein Sturmschaden gehört zu den Schäden, die in der klassischen Wohngebäudeversicherung fast immer abgesichert sind. Trotzdem muss man wissen, wann der Versicherer von einem Sturm ausgeht und welche Pflichten den Versicherten treffen, wenn er einen Sturmschaden feststellt. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass gerade Sturmschäden zunehmend zum Kostenfaktor für die Wohngebäudeversicherer werden. Mit extremen Wettern ist auch in Zukunft zu rechnen.


Sturmschäden gewinnen an Bedeutung

In der jüngeren Vergangenheit haben schwere Sturmschäden immer wieder zu enormen Verwüstungen in ganz Deutschland geführt. Immer häufiger ist sogar von Tornados die Rede, die eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und Schäden in Millionenhöhe verursachen.

Die Wohngebäudeversicherer haben in den letzten Jahren wiederholt eine niedrige Rendite hinnehmen müssen, da Sturm- und Unwetterschäden im großen Stil zu Kostenerstattungen in Millionenhöhe führten. Die Gefahr eines Schadens an der Immobilie aus einem Sturm ist also auch in Deutschland nicht zu unterschätzen, sie dürfte vielmehr in den kommenden Jahren noch zunehmen.

Die Versicherer errechnen ihre Beiträge anhand des zu erwartenden Risikos. Da das Risiko von Sturmschäden womöglich weiter steigt, werden auch die Prämien mittel- und langfristig angehoben werden. Versicherungsnehmer sollten entsprechend prüfen, ob eine rechtzeitige Absicherung gegen Sturmschäden Sinn macht, um später nicht noch höhere Kosten tragen zu müssen.

Ein Sturm ist genau definiert

Für einen Versicherer ist ein Sturm genau definiert. Es handelt sich dabei um eine Windbewegung mit der Stärke 8 und mit einer Geschwindigkeit von mindestens 63 Kilometer in der Stunde. Ein heftiger Wind, der unterhalb von Windstärke 8 liegt, ist somit noch kein Sturm. Selbst wenn dadurch am Gebäude Schäden entstehen, wird der Versicherer die Übernahme von Kosten verweigern, weil im Sinne der Versicherungsbedingungen kein Sturm vorliegt. Diese Definition ist Bestandteil aller Versicherungsbedingungen und für jeden Versicherten wichtig zu wissen.


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Diese Schäden können entstehen

Zu den wichtigsten Schäden nach einem Sturm gehören sicher abdeckte Dächer, aber auch zerstörte Häuser durch herabstürzende Bäume. Wenn beispielsweise mehrere Dachziegel auf dem Dach abgerissen werden und herunterfallen oder wenn sie sich gelockert haben, kommt die Wohngebäudeversicherung für die Beseitigung des Schadens auf. Stürzt ein Baum auf dem eigenen Grundstück um und reißt dabei einen Teil des Gebäudes ein oder stürzt der Baum im Nachbargarten um, ist dies ein Fall für die Wohngebäudeversicherung. Da aus einem Sturmschaden sogar die Zerstörung oder die Unbewohnbarkeit der Immobilie folgen kann, entsteht für die Gebäudeversicherung eine erhebliche Gefahr, dass der Versicherungsfall eintritt.

Experten-Tipp:

Auch Folgeschäden sollten versichert sein

Aus einem abgedeckten Dach können weitere Schäden entstehen. Regnet es beispielsweise nach einem Sturm und wird das Obergeschoss eines Hauses durch eindringendes Regenwasser zerstört, weil das Dach abgedeckt und undicht wurde, ist dies ein Fall für die Wohngebäudeversicherung. Man bezeichnet solche Schäden als Folgeschäden. Sie sollten im Versicherungsschutz immer berücksichtigt sein, damit der Versicherte wirklich umfassend gegen Sturmschäden abgesichert ist.

So weist der Versicherte den Sturm nach

Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Versicherte muss nachweisen, dass der Sturm mindestens die Stärke von 8 hatte. Das ist in der Praxis allerdings nicht so. Vielmehr genügt eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für die jeweilige Region. Ersatzweise kann auch darauf verwiesen werden, dass in der Nachbarschaft noch weitere Häuser und Dächer abgedeckt wurden. Dem Wohngebäudeversicherer genügt dies bei der Schadensanzeige, ein weiterführender Nachweis ist nicht zu treffen. Damit werden die Meldung des Schadens durch den Versicherten, die Prüfung der Leistungspflicht durch den Versicherer und die anschließende Kostenerstattung erheblich beschleunigt und erleichtert.

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