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Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht - Kosten, Leistungen und Vergleich
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Das Wichtigste in Kürze

  • Eigentum verpflichtet: Immobilienbesitzer haften für Schäden an Dritten, die ihnen auf dem Grund oder im Haus widerfahren. Für die hohen Kosten im Schadensfall kommt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung auf.
  • Wer sein Haus nicht selbst bewohnt, sondern vermietet, benötigt auf jeden Fall eine solche Absicherung. Lediglich Eigenheimbesitzer sind u. U. über die private Haftpflicht abgesichert.
  • Die Versicherung leistet bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden an Dritten, wenn der Eigentümer seine Immobilie nicht sachgerecht gesichert hat. Der Versicherer prüft zunächst die Schadensersatzforderung auf Berechtigung.
  • Wie hoch die Kosten für eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ausfallen, ist u. a. abhängig von: Art des Eigentums, Immobilienart, Jahresbruttomiete, Versicherungssumme sowie Vorschäden.
  • Zu den Anbietern dieser Versicherung zählen u. a. GEV, Die Haftpflichtkasse sowie Gothaer. In unabhängigen Tests wird die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht nicht gesondert betrachtet.

Wer benötigt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht?

Prinzipiell gilt: Für jeden Gebäudeeigentümer ist eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht sinnvoll.

Vermieter

Ist man Besitzer eines Ein- oder Mehrfamilienhauses und vermietet dieses, benötigt man für dieses Gebäude eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht – auch, wenn man beispielsweise eine Wohnung im Mehrfamilienhaus selbst bewohnt. Hat man als Eigentümer eine Hausverwaltung beauftragt, kann diese die Versicherung für den Eigentümer abschließen.

Eigentümergemeinschaften

Besitzt man beispielsweise eine Eigentumswohnung in einem Gebäude, in dem es noch weitere Eigentumswohnungen gibt, spricht man von einer Eigentümergemeinschaft. Denn auch wenn die Wohnungen einzeln zu den jeweiligen Besitzern gehören, gelten Treppenhäuser und Außenanlagen des Gebäudes als Gemeinschaftseigentum. Für diese Bereiche müssen Eigentümergemeinschaften eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen. Auch hier kann eine Hausverwaltung damit beauftragt werden.

Besitzer von unbebauten Grundstücken

Wer ein Grundstück besitzt, es jedoch noch nicht bebaut hat, sollte ebenfalls eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abschließen. Denn auch wenn noch kein Gebäude draufsteht: Durch Sturm und Unwetter können Bäume umstürzen, Bauzäune umfallen oder die Gehwege im Winter nicht frei geräumt werden. Falls es dann zu einem Schaden kommt, leistet die Versicherung.

Eigenheimbesitzer

Eigenheimbesitzer bzw. Eigentümer eines Einfamilienhauses sollten vorab ihre private Haftpflichtversicherung überprüfen. Denn wer sein Haus selbst bewohnt oder lediglich einzelne Zimmer oder das Haus gelegentlich als Ferienhaus vermietet, benötigt keine gesonderte Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.


Darum ist die Absicherung so wichtig

Jeder Eigentümer muss dafür sorgen, dass von seinem Haus oder Grundstück keinerlei Gefahr für Dritte ausgeht. Bewohner und Besucher müssen das Haus unbeschadet betreten und wieder verlassen können. Typische Gefahren stellen beispielsweise lose Dachziegel oder kaputte Gehwegplatten dar. Da man für solche Schäden persönlich haftet, ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung eine wichtige Absicherung. Sie bietet für den Eigentümer einen wertvollen Rundumschutz.

Die 2 Pflichten jedes Gebäudeeigentümers

Verkehrssicherungspflicht

Die Verkehrssicherungspflicht besagt, dass der Gebäueeigentümer Gefahrenquellen am Haus, auf dem Grundstück und auch im Haus sichern muss, damit es nicht zu Schäden an Dritten kommt. Dies bedeutet konkret, dass etwa Haus- und Wohnungszugänge im Winter von Schnee und Eis befreit oder gelockerte Steine vor dem Haus entfernt werden müssen. Auch gilt es hier als Eigentümer, regelmäßig zu kontrollieren, ob der Aufzug funktioniert und die Beleuchtung im Treppenhaus intakt ist. Sollte sich eine Person verletzten, weil der Eigentümer dieser Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist, kann diese Person Schadensersatz fordern.

Instandhaltungspflicht

Die Instandhaltungspflicht meint, dass der Gebäudeeigentümer dafür sorgen muss, dass Mängel und Schäden direkt beseitigt werden, damit es nicht zu Schäden an Dritten kommt. Auch hier gilt es, das Haus und das Grundstück zu sichern. Sollte das Hausdach beschädigt sein, muss der Eigentümer das Dach umgehend reparieren lassen. Haben sich Steine auf dem Hausaufgang gelockert, müssen diese beseitigt werden. Droht ein naheliegender Baum nach einem heftigen Unwetter abzustürzen, muss dieser gesichert werden. Kommt es zu einem Schaden an einer Person oder einer Sache (etwa an parkenden Autos), weil ein Mangel nicht rechtzeitig beseitigt wurde, kann vom Eigentümer Schadensersatz gefordert werden.

Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ist zwar keine Pflichtversicherung, doch für jeden Gebäudeeigentümer dringend empfohlen. Denn wenn auf seinem Grund und Boden ein Dritter zu Schaden kommt, wird in der Regel der Haus- und Grundbesitzer zur Verantwortung gezogen. Die Kosten können vor allem bei Personenschäden schnell hunderttausende von Euro betragen. Ohne eine entsprechende Versicherung muss der Eigentümer mit seinem privaten Vermögen dafür aufkommen.

Leistungen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Folgende Leistungen bietet eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung:

  • Prüfung der Haftpflichtfrage
  • Übernahme der Kosten bei Personen, Sach- und Vermögensschäden
  • Abwehr von unberechtigten Schadensersatzforderung

Prüfung der Haftpflichtfrage

Nachdem gegen Sie als Gebäudeeigentümer ein Schadensersatzanspruch erhoben wurde, prüft Ihre Versicherung zunächst, ob Sie überhaupt dafür haftbar zu machen sind. Alle Kosten, die dafür anfallen, übernimmt das Versicherungsunternehmen. Sind die Forderungen gegen Sie berechtigt, kommt Ihre Versicherung für den Schadensersatz auf. Sind sie unberechtigt, wehrt Ihre Versicherung die Ansprüche ab – wenn nötig auch vor Gericht.

Personen-, Sach- und Vermögensschäden

Haben Sie Ihre Pflichten als Gebäudeeigentümer nachweislich verletzt und es ist dadurch eine Person zu Schaden gekommen, hat diese Person Anspruch auf Schadensersatz. Das Gleiche gilt für Sachschäden, etwa wenn ein parkendes Auto beschädigt wird. Resultieren aus einem Personen- oder Sachschaden weitere Kosten, wenn es etwa zu einem Verdienstausfall der geschädigten Person kommt, spricht man von Vermögensschäden. Bei Sachschäden gilt: Dem Geschädigten wird nur der Zeitwert ersetzt, nicht etwa der Neuwert. Dieser Zeitwert basiert auf dem ursprünglichen Kaufpreis abzüglich einer Pauschale für Alter und Nutzung des Gegenstandes. Besonders bei Personenschäden kann es sehr teuer werden. Denn wenn die Person langfristig verletzt ist und etwa ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen kann, kommen Sie auch für Krankenhaus-, Pflege- und Rentenkosten auf.

Abwehr von unberechtigten Schadensersatzforderungen

In der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist ein sog. “passiver Rechtsschutz” enthalten. Dies bedeutet, dass falls es zu einem Rechtsstreit zwischen Ihnen und dem Geschädigten kommt, übernimmt Ihre Versicherung die Kosten. Dazu gehören etwa Kosten für Gutachter, aber auch Prozess- und Gerichtskosten. Zu solchen Streitigkeiten kann es etwa kommen, wenn die Prüfung der Haftungsfrage ergibt, dass Sie nicht haftbar zu machen sind, der Geschädigte jedoch auf seine Forderungen besteht.

Welchen Schutz bietet die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht noch?

In der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht ist auch der Hausmeister mitversichert. Wenn er sich bei der Gartenpflege oder bei anderen Arbeiten an Haus oder Grundstück verletzt, ist der Eigentümer für seinen Angestellten verantwortlich. Unabhängig davon, ob der Eigentümer oder der Hausmeister selbst bei der Arbeit einen Fehler gemacht hat: Die Versicherung trägt den Schaden.

Besitzer von mehreren Wohneinheiten

Die Versicherung ist stets an ein bestimmtes Objekt gebunden. Das heißt, wenn mehrere Wohnungen auf verschiedenen Grundstücken vermietet werden, braucht der Eigentümer für jede Wohneinheit eine eigene Versicherung.

Schadenbeispiele

Fall 1: Glatteis und Schnee im Winter

Nach einem heftigen Schneefall in der Nacht vergisst der Hauseigentümer, den Gehweg vor dem Haus zu streuen. Ein Fußgänger rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Bein. Da der Gehweg zum Hauseingang zum Grundstück gehört, macht er den Eigentümer haftbar. Er fordert Schadensersatz für Behandlungskosten, die Reinigung seiner Kleidung sowie den Verdienstausfall. Es kommen Kosten von etwa 10.000 Euro zusammen.

Fall 2: Unsicheres Treppenhaus

Ein Mieter im dritten Stock erhält Besuch. Dieser muss allerdings die Treppe nehmen, da der Fahrstuhl nicht funktioniert. Doch auch das Geländer im Treppenhaus ist locker und an einigen Stellen sogar brüchig, sodass der Besucher beim Treppensteigen den Halt verliert und hinunter fällt. Die Platzwunde am Kopf muss genäht werden, zudem zieht er sich Prellungen am Rücken zu. Für die Krankenhauskosten und den Verdienstausfall muss der Eigentümer aufkommen. Diese belaufen sich etwa auf 5.000 Euro.

Fall 3: Beschädigtes Dach

Das Dach eines Mehrfamilienhauses ist schon seit längerer Zeit beschädigt, doch der Eigentümer kümmert sich nicht um die Reparatur. Nach einem heftigen Sturm in der Nacht haben sich die lockeren Dachziegel gelöst und ein parkendes Auto beschädigt. Der Autobesitzer fordert Schadensersatz vom Hauseigentümer. Die Reparatur der Motorhaube und der Windschutzscheibe sowie die Beseitigung der Schäden am Autolack kosten etwa 3.000 Euro.

Das ist nicht versichert

Folgende Schäden sind in einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht nicht versichert:

  • Schäden durch äußere Einwirkung wie etwa Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit
  • Schäden durch Photovoltaik- und Solaranlagen
  • Schadensersatzforderungen aus Umweltschäden
  • Ansprüche aus Schäden an mitversicherten Personen
  • Schäden durch Vorsatz
  • Schäden in und auf von Ihnen selbst bewohnten Häusern und Grundstücken

Beschädigungen am Gebäude sind übrigens nicht über die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abgesichert. Dafür benötigt der Hauseigentümer eine Gebäudeversicherung.

Wie hoch sind die Kosten für die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht?

Die Höhe der Versicherungsbeiträge wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Art des Eigentums: allein oder gemeinschaftlich
  • Immobilienart bzw. Grundstücksart
  • Anzahl der Wohnungen
  • Höhe der Jahresbruttomiete der vermieteten Immobilien
  • Versicherungssumme
  • Vorschäden der vergangenen fünf Jahre
  • Laufzeit der Versicherung
  • Selbstbeteiligung

Durchschnittliche Kosten für die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht belaufen sich auf ca. 30 bis 70 Euro im Jahr. Je nachdem, ob es sich um ein unbebautes Grundstück, ein einfaches bebautes Grundstück oder sogar ein Mehrfamilienhaus handelt.

Die Haftpflichtkasse (10 Mio. € Versicherungssumme)Gothaer (10 Mio. € Versicherungssumme)HDI (15 Mio. € Versicherungssumme)
Mehrfamilienhaus68 Euro 55 Euro 60 Euro
Einfamilienhaus70 Euro45 Euro44 Euro
Unbebautes Grundstück69 Euro39 Euro45 Euro

Bei einem Mehrfamilienhaus beeinflussen zudem folgende Faktoren die Höhe der Beiträge:

  • Anzahl Wohneinheiten
  • Anzahl Gewerbeeinheiten
  • Art der Hausverwaltung (Eigenverwaltung, Wohnungseigentümergemeinschaft oder externe Hausverwaltung)

Die Kosten für die Versicherung eines Einfamilienhauses werden beeinflusst durch:

  • Volumen und Standort des Heizöltanks, ggf. auch Einbaujahr

Bei einem unbebauten Grundstück zählt zudem:

  • ob es öffentlich zugänglich ist oder nicht
  • Fläche des Grundstücks

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht im Test

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung wurde in jüngster Zeit nicht in unabhängigen Tests untersucht. Hauseigentümer, die sich für eine solche Versicherung interessieren, können sich zwar nicht an Meinungen von Testinstituten orientieren, wie etwa bei der Gebäudeversicherung. Jedoch können Vergleichsrechner genutzt werden, um die Kosten und den Leistungsumfang einzelner Tarife und Anbieter miteinander zu vergleichen. Nutzen Sie dazu gern unseren kostenfreien Tarif-Rechner!

Anbieter der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Zu den Versicherungsunternehmen, die eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht anbieten, zählen z. B.:

  • AIG
  • Bayerische Hausbesitzer
  • BSG/Basler
  • Die Haftpflichtkasse
  • Gothaer
  • HDI
  • Grundeigentümer Versicherung
  • InterRisk
  • Konzept & Marketing

Die Höhe der Versicherungssumme

Entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Beiträge hat neben dem Gebäude bzw. dem Grundstück auch die gewünschte Versicherungssumme. In der Regel bieten die Versicherungsunternehmen Summen zwischen 5 und 50 Millionen Euro an. Versicherungsexperten raten zu einer Versicherungshöhe von mindestens 5 Millionen Euro. Diese Summe genügt in den meisten Fällen, um einen großen Schaden komplett abzudecken.

Wenn Sie sich unsicher sind, welche Versicherungssumme für Ihre Immobilie die richtige ist, dann kontaktieren Sie uns gern unter 030 120 82 82 8 oder kontakt@transparent-beraten.de. Unsere erfahrenen Versicherungsmakler können bedarfsgerecht ermitteln, wie hoch die Versicherungssumme aufbauend auf der Anzahl der Wohneinheiten und des persönlichen Risikos sein sollte.

Inwiefern diese unterschiedlichen Faktoren bei der Berechnung der Beiträge ins Gewicht fallen, hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Es ist daher unerlässlich, einen Versicherungsvergleich für den Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht durchzuführen. Nutzen Sie dazu gerne unseren Tarif-Rechner. Damit können Sie direkt Preise miteinander vergleichen und den Versicherungsantrag sofort absenden.


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Das ist wichtig beim Tarif-Vergleich

Folgende Leistungen sollte jede Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung bieten:

  • 5 Millionen Euro Mindestversicherungssumme: Höhere Summen können in Abhängigkeit vom Objekt empfehlenswert sein.
  • Mitversicherung von Bauarbeiten bis 100.000 Euro: So sind auch nach dem Hausbau kleinere Modernisierungen und Umarbeiten am Haus durch die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht gedeckt.
  • Haftung für Spätfolgen:  Extrem-Temperaturen und Feuchtigkeit können beispielsweise über einen langen Zeitraum hinweg Schäden verursachen, die jedoch erst spät entdeckt werden.

Die Leistungen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung werden an die jeweilige Immobilie bzw. das Grundstück angepasst. Befindet sich auf oder am Haus beispielsweise keine Photovoltaikanlage, benötigt der Besitzer auch keinen Tarif, der eine Photovoltaikversicherung enthält.

Immobilienbesitzer sollten sich daher vor einem Vertragsschluss umfassend beraten lassen. Wenden Sie sich gern an uns, unsere spezialisierten Versicherungsfachleute achten darauf, dass Sie sich nicht überversichern.

Experten-Tipp:

Was tun, wenn es zum Schaden kommt?

Wie auch bei der privaten Haftpflichtversicherung ist es wichtig, den Schaden umgehend zu melden und umfangreich zu dokumentieren. Darüber hinaus sollte der Eigentümer die ursächliche Gefahrenquelle rasch beseitigen.


Können die Kosten für die Haus- und Grundbesitzer­haftpflichtversicherung auf den Mieter umgelegt werden?

Laut § 2 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) ist es durchaus möglich, die Kosten für die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung auf den Mieter umzulegen. Allerdings darf dies nicht versteckt geschehen, sondern muss im Mietvertrag angegeben werden. Hier müssen alle Posten, aus denen sich die Nebenkosten zusammensetzen, deutlich aufgeführt sein, sodass der Mieter klar erkennen kann, für welche Leistungen er bezahlt. Ein Passus mit folgendem Wortlaut wäre beispielsweise rechtlich ungültig: „Der Mieter trägt alle Versicherungskosten.“

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